Côte d’Ivoire

Ein faszinierendes Land hat sich seine Zukunft wahrlich verdient

Lage und Klima

Die Elfenbeinküste – Côte d’Ivoire – ist ein Staat in Westafrika. Sie wird gerne als Perle Schwarzafrikas bezeichnet.

Das Land, das am 7. August 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich erlangte, war jahrzehntelang politisch stabil und wurde durch die Einheitspartei PDCI (Parti Démocratique de Côte d’Ivoire) des damaligen Präsidenten Houphouët-Boigny regiert.Exporterlöse aus Kakao und Kaffee garantierten einen relativen Wohlstand. Innere Spannungen führten 1990 zum Ende der PDCI-Herrschaft. Wirtschaftliche Schwierigkeiten nach dem Verfall der Kakaopreise gipfelten in bürgerkriegsähnlichen Konflikten, der das Land 2002 in zwei Teile zerriss. Seit dem Friedensvertrag von 2007 wird an der Versöhnung und Wiedervereinigung der Elfenbeinküste gearbeitet. Am 4. Dezember 2010 legte Allassane Quattara ebenso wie sein Kontrahent in den vorausgegangenen Wahlen, Laurent Gbagbo, den Amtseid als Präsident der Elfenbeinküste ab. Für einige Zeit hatte das Land somit faktisch zwei Präsidenten.

Nach Gbagbos Festnahme wurde Ouattara Anfang Mai 2011 als Staatspräsident der Elfenbeinküste vereidigt und trat das Amt offiziell am 21. Mai 2011 an. Seit 17. Februar 2012 ist Ouattara Vorsitzender der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS/CEDEAO). Heute ist die Lage entspannt und die Wirtschaft befindet sich im Aufschwung.

Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt. Der Regierungssitz befindet sich in der früheren Hauptstadt Abidjan, die auch weiterhin das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes darstellt.

(Quelle ©Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Elfenbeinküste)

Wirtschaft

Côte d'Ivoire trägt rund 40 % zum Bruttoinlandsprodukt der westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) bei; das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist das höchste Westafrikas.

Côte d’Ivoire ist der weltgrösste Kakaoproduzent und der grösste Produzent von Robusta-Kaffee in Afrika. Ergänzt wurden diese traditionellen landwirtschaftlichen Einnahmequellen (neben Kakao/Kaffee auch Baumwolle, Naturkautschuk, Palmöl, Holz und Früchte) in den vergangenen Jahren durch die Entdeckung von Öl- und Gasreserven vor der Küste. Investoren schätzen das gute Bildungsniveau der Eliten. Der Landwirtschaftssektor trägt rund 23 % zum Bruttoinlandsprodukt bei, die Industrie 26 % und der Dienstleistungsbereich 51 %.

Land und Leute

Der Staat erkennt ca. 60 Volksgruppen an, die neben der Amtssprache Französisch rund 70 verschiedene Landessprachen sprechen.

Es herrscht eine hohe religiöse Diversität; die meistverbreiteten Religionen sind das Christentum (35-40 %) und der Islam (35-40 %). Die Bevölkerung wird auf 20 Millionen geschätzt.

Erreichbarkeit

Die Côte d’Ivoire ist kontinental durch eine eigene Fluggesellschaft gut vernetzt und wird interkontinental täglich von mehreren Fluggesellschaften angeflogen.

Projektbezogen ist die relativ kurze Reisezeit von rund 6,5 Flugstunden von Zürich nach Abidjan ein wesentlicher Pluspunkt.

Sicherheit

Seit der Krise von 2010/2011 hat sich die Lage deutlich verbessert.

Die wichtigsten Städte (Abidjan, Bouaké, San Pedro, Yamoussoukro) sind gut überwacht und gelten als sicher. Im Westen des Landes – wo auch die Plantage liegt – ist es traditionsgemäss sehr ruhig, sauber und man kann sich frei bewegen.